paris, je t'aime

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26.04.2019

Werbung durch Marken - und/oder Ortsnennung


Es gibt sicherlich viele Reiseziele - aufregende, ausgefallene, abenteuerliche - und es gibt eben diese, die einen jedes Jahr aufs Neue faszinieren. Egal, wie oft wir schon dort waren, Paris ist für uns genau solch ein Ziel. Und obwohl uns Paris sehr vertraut ist, haben wir noch nie das Gefühl von „Täglich grüßt das Murmeltier“ gehabt, weil …...ja warum?

 

4 Stunden Zugfahrt ab Köln, selbstverständlich mit Thalys, mit der DB sind wir nur ein einziges Mal nach Paris gefahren und kamen bahntypisch 2 Stunden zu spät am Gare du Nord an. Dementsprechend einmal und nie wieder, zumindest nicht dann, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt....zudem liebe Deutsche Bahn, bei Thalys bekommt jeder Zugreisende einen Sitzplatz durch die kostenlose Reservierung, der Thalys ist pünktlich und das WLAN läuft sicher - in diesem Sinne: Fröhliches Umstrukturieren des Fahrplans und der Serviceleistungen bis zur „sportlichen Zielsetzung“ von 2025! Das wäre dann wohl zu dem Zeitpunkt, an dem wir in Deutschland auch alle mit Lichtgeschwindigkeit im 5G-Netz surfen. Nun gut. Lassen wir es einfach

mal so stehen.

 

             «Mesdames et Messieurs, nous allons bientôt arriver à Paris. La sortie est dans le sens de la marche à droite.»

 

Raus aus dem Haupteingang des Gare du Nord und rein ins 18. Arrondissement, das - wie wir finden - schönste Viertel von Paris. Und das nicht allein durch das Künstlerviertel Monmartre, Sacre Coer und den wunderschönen Blick über Paris, sondern auch aufgrund seiner tollen kleinen Gassen und besonderen Gebäude überall.

Alles wie in jedem Jahr denkt man auf den ersten Blick, doch auch Paris verändert sich stetig:
        
Die Straßenverkäufer verkaufen jetzt nicht nur kleine Eiffeltürme, Magnete und besonders coole Laser und leuchtende Flugteile, 
sondern aktuell ganz neu auch Vorhängeschlösser!!! Diese hängen dementsprechend jetzt überall.
Metro kann man nach wie vor
super fahren, aber da Paris Deutschland auch in Sachen elektrischer Mobilität weit voraus zu sein scheint, gibt es in Paris nun
wunderbare elektrische Cityroller, die per App ausgeliehen werden können und auf denen es verdammt Bock macht, mit 30 km/h
die Leute und stehenden Autos an den Ampeln zu überholen.Tolle Sache ! Und wer sich Sorgen um Verkehr und Co in Paris
macht, dem sei gesagt - alles beim Alten, also...
1. immer forsch voran
2. nur bedingt Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen
3. der Schnellere hat Vorfahrt
4. drängeln was das Zeug hält
5. wofür sind eigentlich diese komischen weißen Streifen auf der Straße gedacht?

Eins ist klar, beachtet und hält man sich strikt an diese Punkte,
kommt man auch aus einem 6 spurigen Kreisel unbeschadet raus!

Und weiter:
- Karussell fahren am Trocadero oder in Montmartre kann man jetzt zum neuen Schnäppchenpreis von 5 Euro pro Person!
- in der Galeries Lafayette gibt es jetzt nicht nur viele Geschäfte, sondern für kurze Zeit auch das Funorama, konkret ein riesiges
Trampolin, das im 4 Stock direkt in der Mitte des Kaufhauses aufgehängt ist. Aufgrund seines durchsichtigen Bodens ist das
allerdings nichts für schwache Nerven und früh kommen lohnt sich, denn am Nachmittag ist das Funorama sehr gefragt.
Stundenlanges Warten wird vorausgesetzt. Wir durften für die Links hier oben im Artikel glücklicherweise alleine springen.

- Die aber wahrscheinlich wichtigste Veränderung: Wer den Eiffelturm nicht nur aus der Entfernung sehen möchte, sondern unter
diesem herumschlendern möchte, so wie wir das in den letzten Jahren immer gemacht haben, der bezahlt ab jetzt Eintritt. Die
Bauzäune des letzten Jahres sind nämlich einem unüberwindbaren Glaszaun gewichen. Immerhin kann man den Eiffelturm
durch all die Fettfingerabdrücke noch gerade so sehen. Gut, dass wir die coolsten Fotos von seiner Architektur von ganz unten
nach ganz oben schon vor Jahren gemacht haben. Demnächst gibt es in unserer kommenden Instagram-Paris-Serie defintiv
auch
etwas davon zu sehen.

Abseits des Massentourismus und nachts ist Paris natürlich am Schönsten, weshalb wir immer auch jedem raten, Paris zu Fuß
zu erkunden und sich alle Viertel selbst zu erlaufen. Kleiner Tipp: Ein absolutes Muss und einer unserer Lieblingsorte ist der
Parc des Buttes- Chaumont. Super mit der Metro zu erreichen, allerdings hat die Metrostation auch die meisten Treppen zum
Hochgehen- also genügend Kondition mitbringen.
Einmal im Park angekommen, trifft man nicht nur auf den erwarteten Park,
sondern auch auf einen kleinen Tempel auf riesigen Klippen, chinesische Tai Chi- Gruppen am Morgen, einen riesigen
Wasserfall und zahlreiche Brücken und „Gebirge“, also absolut sehenswert, ebenso wie die Promenade plantée.


Zu guter Letzt noch ein Wort von uns an die „Alte Dame“, unsere Lieblingskirche in Paris und definitiv eine der schönsten
Kirchen der Welt.
Liebe Notre Dame, wir haben dein Leiden an diesem Abend/dieser Nacht gesehen, haben dir beigestanden,
waren traurig und schockiert - aber wer, wenn nicht unsere liebste „Alte Dame“ kann einen solchen Brand überstehen? Wir
freuen uns darauf zu sehen, wie du dich in den nächsten Jahren erholst und irgendwann in neuem Gewand erscheinst! Wir
werden da sein und wissen, dass du dich schneller erholt haben wirst, als wir hier in Deutschland pünktlich Bahn fahren und im
5G-Netz surfen.


Ach so - demnächst gibt es hier dann auch wieder einen Shortfilm zu Paris, alle Infos dazu dann wie gewohnt auf Instagram und
hier auf dem Blog.

à bientôt...


OUR STYLE . OUR ATTITUDE .

von Franzi/Category:TRAVEL