6/18-Juni: so war der monat

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01.07.2018

So schnell der Mai ging, so schnell kam der Juni, und so erscheint diesmal auch die Monatsrückschau für Juni pünktlich auf den Tag genau am 01.Juli. Juni ist für mich immer dann, wenn mein Blick zu dem großen Kastanienbaum draußen von einem massiven Summen und Brummen untermalt wird und am Abend eine Armee aus Junikäfern über den Baum herfällt. Und weil ich in der letzten Monatsrückschau für Mai den Helene-Fischer-Ladyboys-Fanclub und ihren offenkundig beschisenen Musikgeschnack niedergemäht hatte, so wie die Junikäfer-Armee die Blätter des Kastanienbaums- ohne eine Alternative anzubieten, sei dies hier nachgeholt und euch somit von mir der Song Junebug von Robert Francis wärmstens zum Mitsummen im Midsummer empfohlen. Toller Song. Das Video findet ihr unter dem Text.

 

Ansonsten verlosten wir in Kooperation mit dem Online-Marktplatzgiganten Groupon zur Fußball-Weltmeisterschaft ein exklusives Unisex Parfüm mit dem treffenden Titel VorSpiel, das von der Berliner Pafümerie Areej kreiert wurde, die ausschließlich selbst hergestellte Düfte und Essenzen vertreibt und die es ihren Kunden sogar ermöglicht, in ihren Läden in Berlin-Mitte und Neukölln eigene, individuelle Düfte zusammenzustellen. Für die Kampagne und Präsentation des Parfüms stand für uns schnell fest, unsere Fotos entweder Inside einer Stadionumkleidekabine oder Outside zu schießen. In Anbetracht des uns von Unternehmensseite her knapp bemessenen Zeitraums durch die unmittelbar vor der Tür stehende Fußball-WM, war die Umkleide durch das weit höhere Maß an Organisationsaufwand raus und wir entschieden uns recht schnell für eines von exakt 1019 über ganz Deutschland verteilte DFB-Minispielfeldern und das Outside-Shooting.

 

Jetzt mussten wir nur noch eines der Mini-Spielfelder irgendwo in der Nähe finden, und zwar ein möglichst intaktes ohne Graffitti, durchgeschnittene Netzte oder anderweitige Monsterlöcher in den Netzen. Damit schied das Mini-Spielfeld hinter meiner Schule schonmal in der Vorrunde aus dem Turnier aus. Dabei wäre es in jeglicher Hinsicht so naheliegend gewesen. Nagut – viele Wege führen nach Rom oder Russland oder eben zum Mini-Spielfeld. Und so fuhren wir einfach mal hoffnungsvoll in die komplett andere Richtung – und fanden es tatsächlich irgendwann- das perfekte Mini-Spielfeld - das 2:1 in der 95.Minute unter den Mini-Spielfeldern.

 

Als wir ankamen und das glücklicherweise gerade ungenutzte Spielfeld auf Herz und Nieren checkten um sodann unsere Ausrüstung aufzubauen, erschienen plötzlich zwei Kinder - Mia, 11 Jahre und ihr Bruder Mats, 8 Jahre - die das Spielfeld in seinem  eigentlich dafür vorgesehenen Zweck und nicht wie wir offensichtlich zweckentfremdet nutzen wollten – zum Fußball spielen. Die beiden waren natürlich neugierig und gespannt auf das was wir da nun vorhatten, fragten schonmal vorsichtig bei uns an und erklärten uns danach umso bestimmter vorab die Feldregeln und unsere jeweils einzuhaltenen Seiten. Und so wurde das Feld bzw. beide Spielhälften von den beiden fair 50:50 aufgeteilt, und Mats erklärte uns all das so einleuchtend und klar, dass es in etwa so klang, wie damals bei Patrick Swayze in Dirty Dancing, der irgendwann in den 80ies Jennifer Grey die Tanzbereiche mit den Worten: „Das ist mein Tanzbereich, das ist dein Tanzbereich“ - erklärte. So oder so ähnlich erinnere ich mich jedenfalls daran, frage aber ggf. nochmal bei Franzi nach.

 

Nun gut - mehr Platz brauchten wir ja auch nicht und so wählten wir unsere Seite ohne Münzwurf, bauten unsere Fotoausrüstung auf- und starteten. Natürlich dauerte es nicht lange, bis die beiden Kids ihre eigens aufgestellte Regel brachen, zu uns rüber kamen und zuckersüß nachfragten, ob sie denn irgendwas helfen, machen, aufbauen, positionieren oder gar fotografieren dürften. Und sie forderten uns zum Spiel heraus, welches wir selbstverständlich annahmen und uns nach dem Motto -erst die Arbeit, dann das Vergnügen- mit den beiden auf ein sich anschließendes Duell einigten. Zuvor erklärte ich den beiden aber noch die Kamera und warum der aktuelle Stand der Sonne da oben um diese Zeit zum Fußball spielen okay, zum fotografieren aber komplett scheiße war. Egal,es konnte auch jeden Moment wieder anfangen zu regnen, und so schossen wir unsere Fotos meistens dann, wenn eine Wolke gerade kurz mal vor der Sonne stand und diese ihre Strahlen nur noch zu 40 % hindurch bekam. Mia und ihr kleiner Bruder Mats schauten dabei die ganze Zeit zu und ab und an auch durch die Kamera, gaben Tipps, lobten uns und hatten Dank unserers pädagogischen Komplett-Overkills am Ende auch irgendwie das Gefühl, dass im Grunde sie die Fotos geschossen hatten. Und somit stand gleich nach Beendigung der Fotosession bei Mia auch nicht mehr die Tierärztin auf der Berufswunschliste ganz oben, sondern eben die Fotografin, was irgendwie nahe lag. Anschließend duellierten wir uns dann wie abgemacht mit den beiden in Form eines Fußballspiels, das Franzi und ich natürlich aufrichtig konsequent mit 10:3 verloren, so dass auch für Mats anschließend fest stand, dass er später eben nicht mehr Polizist, sondern Fußballprofi werden würde. Wir verabschiedeten uns, traten die Rückfahrt an und hatten immerhin an diesem wettertechnisch mittelmäßigen Wochentag, der stets zwischen Sonne, Wolken und Regen pendelte, unsere gut duftenden VorSpiel-Fotos im Kasten.

 

Wieder zu Hause sichteten wir die Bilder, entschieden uns für unsere favourites, schrieben den entsprechenden Artikel dazu und verlosten das besagte Parfüm während der WM-Vorrunde unter euch. Franzi und ich zogen am 28.06. dann schonmal mit verbundenen Augen komplett neutral, unvoreingenommen und quasi blind die zuvor von uns auf kleine Zettel geschriebenen Namen, die finalen Top 3 ließen wir dann Lino, beziehungsweise Linos Hunger auf Möhren entscheiden. Hierzu beschrieben wir die finalen 3 Zettel mit den verbliebenen Namen und belegten diese wie ein gutes Pferdesandwich mit jeweils einer Möhre. Lino fraß selbstverstndlich alle drei Möhren, entscheidend für uns, um den Gewinner zu ermitteln, war allerdings nur, von welchem Zettel Lino sich seine erste Möhre schnappte. Das Video zur finalen Ziehung findet ihr zum nochmal Schauen bei Instagram in unseren Stories unter HORSES. Der Gewinner war eine Gewinnerin, namentlich sarahweidner90 ,so jedenfalls ihr Instagram-Name, der wir herzlich gratulieren und alles Weitere aus datenschutzrechtlicher Sicht hier nicht nennen dürfen. Die Kontaktaufnahme ist aber bereits erfolgt.

 

Unsere Arbeit war damit für diesen Monat getan, wir freuen uns mit Sarah, und wer diesmal kein Glück hatte, wird sicherlich bei unserer irgendwann demnächst wieder stattfindenden Verlosung oder Ähnlchem Glück haben. Jetzt stehen aber erstmal die Sommerferien vor der Tür und wir schon so gut wie am Flughafen Kiosk in Frankfurt am Main, um das neue faces magazin mit kraftaverk-Bildinhalt in Print-form zum Style of the week zu erwerben, um uns dann auf einen 12 Stunden Nachtflug ganz ganz weit weg zu begeben – Wir werden mit Haien und Rochen tauchen. YESSSS! MALEDIVEN – Wir kommen...bis bald... Eure Kraftas

   OUR STYLE .OUR ATTITUDE .

 von Matthis/Category: SO WAR DER MONAT