Category:SO WAR DER MONAT

3/19-märz: so war der monat

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02.04.2019

Nachdem der Februar mit all seinen Gemeinheiten, die ich euch in der letzten Monatsrückschau stichwortartig in 28 Gegensätzen skizzierte erfolgreich ad acta gelegt wurde, erinnere ich mich hier kurz begrifflich an mein kleines Latinum, die Oberstufe und Herrn J. zurück, der uns trotz seines Metallhodens (so erzählte man sich) immer zu Höchstleistungen anspornte und uns aufgrund seines wohl damit verbundenen verstärkten Gewichts immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück holte, wenn wir mal wieder alle zu hoch oder zu weit weg flogen. Und so erinnere ich mich gleich auch wieder an meinen Stein im Brett bei Herrn J., als in einer der ersten Lateinstunden der gesamte aus 9 Schülerinnen und Schülern bestehende Kurs keine Antwort auf eine seiner berüchtigten Querfragen, diesmal aus der griechischen und römischen Mythologie wusste. Von mir mal abgesehen - Ich liebte als Kind nämlich den Film „Kampf der Titanen“, und ich meine definitiv nicht das unterirdische Scheiß-Remake von 2010, sondern das Original irgendwann aus den Achtzigern. Und als Herr J. mit seinem Metallhoden nun wissen wollte, wie denn die toten Seelen ins Totenreich gelängen, und nach seiner Frage und abwartenden Pause in große, unwissende Augen blickte, erinnerte ich mich natürlich an die große, sich öffnende und einen Obulus zur Überfahrt in den Hades in Empfang nehmende Skeletthand aus „Kampf der Titanen“ und warf mehr oder weniger beiläufig mal den Namen -Charon der Fährmann- in den Raum. Herr J. hielt es fortan vor Freude nicht mehr auf seinem Stuhl – ohne Scheiß, der ging richtig ab – und alle anderen grölten vor Situationskomik. Ich musste den Namen dann noch 2-3 mal wiederholen, das Gegröle und die Freude bei Herrn J. wiederholten sich ebenfalls noch 2-3 mal und ich erinnere mich tatsächlich auch immer wieder gerne mit einem kleinen Grinsen an diesen schrägen Tag. So wie jetzt.

 

Zurück zur Gegenwart. In der Nacht von Samstag auf Sonntag machte mir die noch immer nicht abgeschaffte Zeitumstellung erstmal einen Strich durch die Rechnung was das Ausschlafen nach einer längeren Feier in Kassel anging und Franzi noch deutlichere Augenringe. Wie passend, dass wir für das 2013 in Los Angeles gegründete Unternehmen MVMT für Luxusuhren und Sonnenbrillen noch ein Instagram-Shooting an besagtem Morgen vor uns hatten und Sonnenbrillen eben nicht nur die Augen vor Sonne schützen, sondern auch jegliche Form körperlicher Müdigkeit und Gesichtszerstörung rund um die Augen durch Zeitumstellung verbergen. Punktlandung. Das Ergebnis könnt ihr euch hier auf Instagram noch einmal anschauen.

 

A propos Anschauen, und ich meine jetzt mal TV, Nachrichten etc. - Liebe Post-Horst Dieter Schlosser- „Sprachkritische Aktion Unwort des Jahres“-Jury: bitte erhört mein Flehen und kürt das Wort „Brexit“ zum Unwort des Jahres 2019. Ohne Scheiß - egal zu welcher Tages und Nachtzeit, egal auf welchem Sender, egal ob Nachrichten im Unterschichtenfernsehen oder bei Claus Kleber – es gibt kein Entrinnen ! Bei mir ist es aktuell tatsächlich soweit, dass ich beim alleinigen Hören des Wortes „Brexit“ und schlimmstenfalls noch beim gleichzeitig stattfindenden Blicken in die Hackfresse von Theresa Mary May, im Strahl und Kreis gleichzeitig kotzen muss. Punkt. Aus diesem Grund habe ich das oben diesem Artikel aufgesetzte Bild auch sicherheitshalber schonmal im Bad aufgenommen. Und weil wir so selten Selfies machen. Also Unwort des Jahres 2019: BREXIT !  😷🤢 🤮

 

Und weil uns die Briten mit ihrem Brexit gerade gehörig auf den Sack gehen, planen Franzi und ich draußen auf der Gartenterrasse gerade schonmal unseren nächsten Besuch von Freunden in Paris und trinken einen Pimm`s Cup auf die letzten gezählten Tage von Theresa May. Zum Wohl.

 

 

 

 

                                                                                       OUR STYLE .OUR ATTITUDE .

 von Matthis/Category: SO WAR DER MONAT