11/18-november: so war der monat

🚗🚂🦌🐎🌧🍂 🍁

enthält *Werbung* durch Markennennung und/oder Ortsnennung

07.12.2018

Ein Hoch auf die Technik - die uns in Zeiten eines nahenden 5G Netzwerkstandards mit sicher schon übermorgen fliegenden Autos, der weiter Netzjunkies und ganze Küchen, die mithilfe des Thermomix, jetzt mal ganz abgesehen vom Geschmack, fast eigenständig kochen - eine gewisse Zeitersparnis und Planbarkeit liefert und diesbezüglich von mir als durchaus positiv zu bewerten ist. Wegen desselben technischen Vortschritts konnte ich den Artikel, den ihr hier gerade lest, bereits letzten Sonntag innerhalb einer halben Stunde verfassen, auf unserer Homepage ablegen, mit Veröffentlichungsdatum plus Zeit versehen und obwohl ich gerade in Hannover auf der Pferd & Jagd- Messe für den Reitsport bin, sicher sein, dass der Artikel genau in diesem Moment für euch online steht. Verrückt!

 

Willkommen November - Willkommen Herbst und Willkommen Regen. Eigentlich wäre ich, gerade mit dem Blick auf die Spritpreise froh über jede Form von „nass“ von oben gewesen, aber an besagtem Morgen zweifelte ich an dem Herrn dort oben, denn entweder gab es dort ein Problem mit Inkontinenz oder die Nachricht vom Arche-Bau erreichte mich nicht rechtzeitig. Es war dunkel, es war kurz vor 7 Uhr, es schüttete und mein Auto machte ein definitiv nicht überhörbares lautes Geräusch. Erwartet hatte ich genau diese Situation irgendwie schon 7 Monate zuvor, denn meine Auto-Odyssee begann bereits im Mai mit nagelneuen Bremsen. Bremsen konnte ich wieder - hören allerdings kaum noch was, denn mein Auto fuhr gefühlt durchgängig auf einem Schotterweg. Dreimal führte mich mein Weg in dieselbe Werkstatt mit dem Ergebnis, dass mein Reifenprofil angeblich so laut sei und ich dementsprechend erst wieder verstehen könne was im Radio läuft, wenn die Reifen gewechselt seien. Was neben neuen Bremsen andeutungsweise also schonmal vom Werkstattmeister auch auf neue Reifen hinaus lief. Großartig - also auf den Winter freuen und taub werden. Doch dann ging alles irgendwie doch ganz schnell und ich stand mit frischen neuen Winterreifen, leider immer noch tauben Ohren und einem unterwegs nicht zu überhörenden,lauten Knall mitten im Arche-Noah-Weltuntergang vor der Werkstatt und bat um Asyl. Asyl wurde mir gewährt und da mein Gesicht in der Werkstatt bekannt ist, eben auch schon eine halbe Stunde vor offizieller Öffnung der Werkstatt, wobei die Dringlichkeit hier diesmal schnell erkannt, das Auto dort behalten wurde und ich dazu ein Ersatzfahrzeug bekam. Schnell packte ich noch alle losen Sachen aus dem Auto zusammen und freute mich kurz darüber, dass mein Macbook nicht mehr hüllenlos im Auto lag, sondern seinen festen Platz in meiner neuen Bellevue Avenue Fashion Designer Notebook-Tasche gefunden hatte, die ihr noch einmal oben auf dem Foto über dem Artikel hier sehen könnt. Die Fotos dafür sind übrigens an einem stillgelegten und nur noch vom Güterverkehr genutzten stillgelegten Bahnhof entstanden, an dem alle 8-10 Minuten eine Lock mit hunderten Waggons vorbeidampft und nebenbei die grandioseste, natürliche Windmaschine für extrem cool aussehende und komplett durcheinander gewirbelte Haare liefert. Gewusst wie. Gewusst wo.

 

Neuer Tag, mein Auto mittlerweile leise, fuhr ich entspannt mit der Erkenntnis, dass Radiomusik besser erträglich ist, wenn sie sich nach Schotterweg anhört durch die Gegend und eben auch durch das ein oder andere Waldstück, als auf dem Nachhauseweg ein riesengroßer Hirsch vor meinem Auto stand und völlig entspannt, nachdem ich akut abbremsen musste, die Straße überquerte. Ich fühlte mich sofort an die gestrige vierhundertdreizehnte Wiederholung des dritten Hobbit-Teils und den riesigen Elch - eben weil das Vieh vor mir derart riesig war - erinnert, das im Film vom rosasten aller Elben, Thranduil geritten wird. Nun gut - immerhin funktionierten die Bremsen. Weiter im Hobbit-Kosmos widmete ich mich meiner alljährlichen „Lieblingsbeschäftigung“ und sagte den Blättern im Garten den Kampf an. Neuer XXXXXL-Rechen, sehr viele Blätter und am Ende fast schulterhohe riesige Haufen, die aufgrund der Färbung Smaugs Gold zumindest ähnlich sahen. Und da es an dem besagten Tag arschkalt war, trug ich meine neue Mütze  des neuen Streetstyle-Labels Saebis, zu dem Matthis und ich zuvor noch am Black Friday Wochenende einen kurzen Teaser drehten, den ihr, falls ihr ihn noch nicht gesehen haben solltet, nochmal hier findet. Mit der Mütze war ich jedenfalls definitiv bereit für den nahenden Winter und fühlte mich mindestens genauso gut gerüstet wie vor der Reise nach Island.

 

Wo wir schon bei Island sind - auch meine Pferde geben sich aktuell allergrößte Mühe, sich für den Winter zu rüsten. Kumpel ist als echter Isländer bereits auf wochenlange sibirische Kälte mit langem Mammutfell eingestellt. Favory hingegen bringt mich gerade mit seinen Winterfell-Versuchen täglich zum schmunzeln. Das Fell wächst zwar, aber ich kann mich einfach nicht entscheiden ob er einem Igel ähnlicher sieht oder morgens die Nase in die Steckdose steckt. Er ist halt speziell, bleibt es auch und ist jetzt auch noch im Maggie-Look unterwegs, womit er Gott sei Dank bei all den Teddy-Mänteln voll im Trend liegt. Bis Dezember.

 

 

 

 

         OUR STYLE .OUR ATTITUDE .

 von Franzi/Category: SO WAR DER MONAT